Eisbaden ist gesund und macht glücklich.

Eisbaden ist heute in aller Munde. Sobald sich auf den Seen eine dünne Eisschicht bildet, kommen Eisbader inklusive Fotoausrüstung, um dem kalten Wasser zu trotzen und den Beweis für den Wagemut gleich zu posten. Wim Hof hat es uns vorgezeigt: Eisbaden ist gesund und macht glücklich.

Und das stimmt tatsächlich. Schauen wir, weshalb: Baden in kaltem Wasser verbessert in erster Linie einmal die Durchblutung. Die Blutzirkulation wird bis in die kleinsten Gefässe hinein angekurbelt. Die Gefässe werden dadurch flexibler, was sich positiv gegen Gefässverkalkungen auswirken kann. Aufgrund einer bei tiefen Temperaturen erhöhten Ausschüttung von Adrenalin, Endorphinen und entzündungshemmenden Kortikoiden wird zudem die Regenerationsfähigkeit des Körpers optimiert sowie die Entzündungsanfälligkeit vermindert. Eisbäder sind also optimal nach sportlichen Leistungen.

Das Immunsystem profitiert natürlich auch von diesen Prozessen und wird gestärkt. Doch das ist noch nicht alles: Auch die Fettverbrennung wird aktiviert, da durch das Kältetraining weisses Fettgewebe in braunes Fett umgewandelt wird. Braunes Fett kann im Stoffwechsel direkt in Energie sprich Wärme umgewandelt und verbrannt werden.

Doch der wichtigste Grund für mich ist ein anderer: Eisbaden macht einfach unglaublich gute Laune! Und es muss auch nicht unbedingt Eis sein. Im Winter sind so ziemlich alle Gewässer im einstelligen Temperaturbereich, was uns schon alle oben genannten Vorteile bringt. Und im Sommer? Da gibt’s Bergbäche und –seen, unterirdische Gewässer, und zur Not auch einfach nur die klassische kalte Dusche.

Probier’s mal aus!