Was ist Visualisierungscoaching

Ich werde oft gefragt, was Visualisierungscoaching ist. Stellt man sich Dinge vor, die man will, wie bei einem Visionboard? Visualisiert man Resultate, die man erreichen will, also eine Art Affirmativ Thinking? Oder geht es um die Innenschau, um die Kommunikation mit den Organen beispielsweise, etwa nach Mantak Chia im Tao Yoga?

Natürlich kann Visualisieren für vieles benutzt werden. Die Fähigkeit des Menschen, sich Dinge und Situationen vorzustellen, ist grenzenlos. Doch im Visualisierungscoaching geht es um etwas anderes: Da wird der Dialog zwischen Körper, Geist und Seele aktiviert, um Missstände aufzudecken und neu zu beleuchten.

Gefühle sind manchmal schwer zu fassen. Im Visualisierungscoaching suchen wir negative Gefühle, lokalisieren sie und wandeln sie durch Visualisierung in Objekte um, mit Form, Farbe und Konsistenz. Somit machen wir sie ‚greifbar‘ und können ihre Entstehung besser ausfindig machen. Der Entstehungsmoment kann nicht geändert werden. Doch durch eine Neubeleuchtung, ein Reframing, können die Konsequenzen dieses Moments geändert werden.

Somit können körperliche oder psychische Reaktionen auf negative Erlebnisse angepasst werden. Bettnässen, Prüfungsangst, Phobien oder Allergien sind nur einige Probleme, die durch Visualisierungscoaching oft und in wenigen Sitzungen gelöst werden können. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen, doch auch bei Erwachsenen helfen auch Visualisierungstools bei der Bewältigung schwieriger Situationen, denen sie sich im täglichen Leben gegenüber sehen.

Die Visualisierung erlaubt den Dialog zwischen Körper, Geist und Seele. Sie unterstützt uns im Prozess des Ganz-Werdens.